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Beleidigungen werden heutzutage immer kreativer wie Intelligenzallergiker, Analbanane oder sogar
Pimmelotter. Solche lustigen Beleidigungen hört man nicht alltäglich hingegen sind Homophone,
Frauen feindliche und rassistische Beschimpfungen nur noch Normalität geworden. Ist das eine
gesunde und harmonische Gesellschaft? Normalität bedeutet auch, das unsere Kinder mit solchen Angriffen, mit Ausgrenzung und Respektlosigkeit konfrontiert werden. Oder junge Leute mit dem N-Wort oder motherfucker um sich werfen, ohne die wahre Bedeutung dahinter verstehen. Doch einen anderen Menschen zu beleidigen ist durch emotionale Impulse beeinflusst, somit ist es menschlich, jemanden mit Worten nieder zu machen. Jeden fass ist es nicht immer zu entschuldigen für herablassende und beleidigendes Verhalten. Trotzdem ist ein solcher Akt vor allen in der Sportbranche vertreten. Auch im Falle des WM Endspiel 2006 kam es zu einem solchen Fall, als der französische Fußballspieler Zinedine Zidane seinem Gegner, den italienischen Fußballer Materazzi mit voller Wucht den Kopf in die Brust rammte. Der Grund für den Angriff war das Provozieren von Materazzi. Die Folgen wurden sowohl von den Medien als auch von der FIFA diskutiert, ob verbale Gewalt bestraf werden muss. Auch in dieser Erörterung soll es darum gehen ob es sinnvoll und gerecht ist verbale Gewalt zu bestrafen.

Ein Argument für die Bestrafung von verbaler Gewalt ist das Opfer nicht selten psychische Schäden davon tragen. Am Beispiel das Mobbing Opfer unter Depressionen leiden, kann man erkennen, das Beleidigungen mehr in einem Menschen anrichten als gedacht. Durch das Drohen von strafen würde die Suizidrate der Jugendlichen sinken. Allerdings kommt diese Form von Verletzung sehr häufig vor, wodurch es schwierig werden kann, jeden einzelnen Fall zu maßregeln.
Ein weiteres Argument für die Vergeltung von Beschimpfungen ist, dass diese in Deutschland laut dem Strafgesetzbuch sowieso schon mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe gebüßt werden muss. Es ist zu beachten, dass dies nur selten bestraft wird, weil es sehr schwer ist, verbale Gewalt zu beweisen.Doch im Fall von Zinedine Zidane und Materazzi indem körperliche Gewalt als auch hervorgerufen von verbaler Gewalt ein Teil ist. Gab es Beweise. Die Frage ist jetzt, ob Zinedine Zidane das Recht hatte, sich zu verteidigen, denn sein Gegner hätte auch physische Schäden tragen können. War die Tat von Frankreichs Kapitän Not wer? Es ist klar, dass beide Beteiligten schuld an diesem Streit haben und sich und sportlich verhalten haben.
Doch die körperliche Tat als verbale Gewalt. Deswegen kann man die Bestrafung nicht leicht vergleichen.
Meine Schlussfolgerung wäre also, anstatt verbale Gewalt zu bestrafen, lieber die Gesellschaft dafür zu sensibilisieren, denn in unserer Generation ist das herunter machen von menschlichen Wertender abgestumpft. Das ist falsch und man sollte Menschen zeigen, das es andere Möglichkeiten, Auseinandersetzungen friedlich zu lösen.

von

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