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Aufgabe: 1.) Welche Textsorte liegt vor?

2.) Welche W-Fragen werden beantwortet?


"Armut in Deutschland"


Trotz der guten Lage am Arbeitsmarkt droht etwa jedem Sechsten in Deutschland ein Leben in Armut. Das sind rund 13 Milli - onen Menschen, wie das Statistische 5 Bundesamt in Wiesbaden fĂŒr das Jahr 2013 mitteilte. Ein besonders hohes Risiko tragen demnach Frauen, Alleinerziehende und Singles.
Mit 16,1 Prozent war der Anteil der 10 armutsgefĂ€hrdeten Menschen an der Bevölkerung genauso hoch wie 2012. Armut beginnt danach bei 979 Euro netto im Monat fĂŒr einen Single und bei 2 056 Euro fĂŒr eine vierköpfige Familie. 15 Die Zahlen basieren auf einer EU-Statistik (EU-SILC), nach der das Armutsrisiko bei weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der gesamten Bevölkerung beginnt. In Deutschland sei der Anteil 20 dieser Menschen seit EinfĂŒhrung der EU-weiten Erhebung 2008 ,relativ stabil ", sagen die Statistiker.
In der Altersgruppe der 17- bis 64-JĂ€hri- gen gelten fast 18 Prozent der Frauen als 25 armutsgefĂ€hrdet, aber nur 16 Prozent der MĂ€nner. Von den Alleinerziehenden laufen sogar 35,2 Prozent Gefahr, in Armut abzurutschen. „Bei den Alleinlebenden betrug der Anteil der armutsgefĂ€hrdeten 30 Personen 31,9 Prozent", erklĂ€rten die Statistiker.
Wer einen Job hat, gerÀt vergleichsweise selten in BedrÀngnis: Hier sind nur 8,6 Prozent gefÀhrdet, bei den Arbeitslo- 35 sen sind es dagegen 69,3 Prozent.
Kinderarmut in vielen reichen LĂ€ndern gestiegen
Bei der
Kinderarmut konnte
das
UN-Kinderhilfswerk Unicef einen leichten 40 RĂŒckgang in Deutschland verzeichnen. Dennoch sind die Zahlen aus dem neues- ten Armutsbericht insgesamt beunruhi- gend: In den 41 reichen Industriestaaten sind seit Beginn der Finanzkrise 2,6 Milli- 45 Onen Kinder unter die Armutsgrenze gerutscht. Insgesamt leben in diesen Staaten 76,5 Millionen Kinder in Armut. In mehr als der HĂ€lfte der 41 LĂ€nder hat die Kinderarmut seit Beginn Beginn der der Krise |50 Zugenommen, in Staaten wie Griechen- land oder Island sogar um mehr als 50 Prozent.
Jeffrey O'Malley von Unicef sagte bei der Vorstellung des Berichts in Rom: ,Viele 55 IndustrielĂ€nder haben bei den Haushalts- einkommen einen großen Sprung zurĂŒck gemacht. Das hat Einfluss auf die Kinder und langfristige Auswirkungen fĂŒr sie und die Gesellschaften." Besonders hart trifft 60 die Krise in den reichen LĂ€ndern auch junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren. In mehr als drei Viertel der Staaten hat die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse laut Unicef zugenommen.

vor von

Das sieht nicht grade nach Mathematik aus! hier ist ein Matheforum!

lul

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