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Aufgabe:

Beschreibe die Entstehung des negativen Nachbildes in eigenen Worten. Gehe dabei auf den Rhodopsinzyklus ein.


Könnte mir bitte jemand helfen :)


von

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Hier ein Beispiel:

negativesNachbild.png

Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Nachbild#/media/Datei:Nachbild.svg

Wenn man für 20-40 Sekunden auf das ROT starrt (bzw. auf den Bildpunkt) und direkt seinen Blick auf den Kasten rechts mit dem Bildpunkt wechselt erscheint das "ROT" in blassroter Farbe. Das erstmal zum Phänomen:D

Ein negatives Nachbild entsteht wegen dem Rhodopsinvebrauch in den Zellen (Zapfen/Stäbchen) auf der Netzhaut, der zu einer Ermüdung der Zellen führt. Wenn lichtempfindliche Zellen mehr als 30-50 Sekunden dem gleichen Reiz ausgesetzt sind, ist das Potential der Zellen erschöpft. Daraufhin "erblinden" die Zellen kurzer Zeit und senden dementsprechend keine Signale mehr ans Gehirn weiter. Die Zellen, die nicht erblinden (also nicht auf den Reiz anspringen) senden dafür Signale ans Gehirn weiter. Deswegen hat man den Eindruck, dass das Bild in seiner komplementär Farbe/Helligkeit erscheint.

Das Rhodopsin ist für die Unterscheidung zwischen Hell und Dunkel zuständig und befindet sich vorwiegend in den Stäbchen. Es besteht aus Opsin und dem Aldehyd 11-cis-Retinal. Wenn ein Photon (Licht starren) aufs Rhodopsin trifft verändert das 11-cis-Retinal seine Struktur und wird zumm all-trans-Retinal. Anschließend wird über das Transducin (G-Protein) eine Signalkaskade ausgelöst. Am besten schaust du dir aber dieses Video hier an:


Darin wird der Kreislauf kurz erklärt. Es ist zu umständlich, dass nur schriftlich zu sehen.


LG.

von

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